Methode

Das Video-School-Training® ist eine Beratungsmethode, die ursprünglich in den Niederlanden aus dem Video-Home-Training® entwickelt wurde. Heute gibt es neben dem Dachverband SPIN Deutschland www.spindeutschland.de acht Regionalverbände.

Weiter zu SPIN NRW  www.spin-ev.de

Wie verläuft die Beratung?

1. Die Fragestellung

Im Erstgespräch wird die Fragestellung gemeinsam erarbeitet. Diese kann beispielsweise heißen: Was kann ich tun, um die Aufmerksamkeit aufrecht zu halten? Oder: Wie kann ich Schüler X besser im Lernprozess unterstützen? Das Ziel des Trainings wird vereinbart und der dazu passende Unterricht für die Videoaufnahmen gewählt.

2. Unterricht live

Die Aufnahmen in der Unterrichtssituation werden gemacht.

3. Analyse der Bilder

Der Trainer wählt die Videosequenzen für die Rückschau aus. Diese kurzen Clips zeigen Momente der gelungenen Interaktion. Sie verdeutlichen die Ressourcen der Lehrkraft und zeigen Lernpunkte auf.

4. Lösungen sichtbar machen

Die gemeinsame Rückschau steht im Mittelpunkt des Video-School-Trainings. Im Gespräch erörtern Trainer und Lehrer die Videobilder. Neben der Interaktion können Unterrichtsorganisation oder Fragen der Didaktik Thema sein.

Die Dauer des Video-School-Trainings, dh. die Anzahl der Sequenzen Aufnahme und Rückschau, ist flexibel und richtet sich nach den spezifischen Bedürfnissen der Lehrkraft.

„Der Augenblick, in dem man die gut gewählten
Sequenzen vom Unterricht gezeigt bekommt, ist etwas ganz besonderes. Man fühlt sich zuerst etwas komisch, sich selbst auf dem Bildschirm zu sehen, aber schon nach den ersten Sätzen der Besprechung wird einem warm ums Herz, man bekommt ein wohliges Gefühl, fühlt sich stark und sieht im wahrsten Sinne des Wortes "vor Augen",
was man als Lehrperson gut macht.“

C. Prinz, Grundschule Köln